Krankenhaus Maria Hilf

1.87 Verfasst am 08.04.2010

Krankenhaus

Krankenhaus Maria Hilf

Stadt

Hamburg Deutschland

Fachrichtung

Anästhesiologie

Station

OP

Einsatzbereiche

OP

Dauer

4 Wochen

Zeitraum

3/2010 bis 3/2010

Team / Station

1

Schwestern

2

Famulanten-Ansehen

2

Klinik insgesamt

2

Unterricht

2

Betreuung

1

Freizeit

2

Station

2

Insgesamt

2

Inhalte & Unterricht

Unterricht

Kein Unterricht

Inhalte

Sonst. Fortbildung

Tätigkeiten

Braunülen legen
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht

Dienstbeginn

7:00 bis 8:00 Uhr

Dienstende

15:00 bis 16:00 Uhr

Sonstiges

Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt

Texte

Kommentar

Sehr nette Ärzte. Der Tag beginnt mit der Morgenbesprechung, in der das OP-Programm des Tages durchgegangen wird. Anschließend geht man mit in den OP, der vier Säle hat. Man kann sich aussuchen, bei welchen Operationen man dabei sein will. Es gibt v. a. gynäkologische, geburtshilfliche, traumatologische, abdominalchirurgische und proktologische Operationen und außerdem kinderchirurgische Operationen. Man durfte EKG, Blutdruck und Pulsoxymeter anbringen, Braunülen legen, bei Ein- und Ausleitung dabei sein, Larynxmasken legen, manchmal intubieren. Man assistiert bei spinalen und Plexusanästhesien und kann auch zu Prämedikationsgesprächen mitgehen. Man darf außerdem während der OP bei den Chirurgen zuschauen. Die Anästhesisten sind eigentlich immer bereit Sachen zu erklären und antworten bereitwillig auf Fragen, es gibt aber keinen speziellen Unterricht. Von der angegliederten Intensivstation darf man sich nicht so viel erwarten, weil sie nur wenig Betten hat. Dort tut sich nicht so viel.
Dienstende war meist zwischen drei und vier. Anschließend kann man sich Hamburg anschauen. Von der Klinik, die im Süden Hamburgs liegt, braucht man mit Bus und S-Bahn eine halbe Stunde ins Zentrum, was aber sehr gut geht. Die Wochenenden hat man auch frei.
Wohnen kann man kostenlos im Wohnheim, das aber schon ziemlich alt und heruntergekommen ist, aber für einen Monat ist es schon okay. Mittagessen kann man regelmäßig, dafür gab es auch noch einen Zuschuss zum normalen Helios-Famulanten-Entgelt, so dass es letztlich kostenlos war. Dienstkleidung wird gestellt, aber eigentlich braucht man eh nur die OP-Kleidung.
Die Klinik ist sehr klein, was aber für die erste Famulatur gut war, denn so geht man nicht unter. Die Anästhesisten kannten einen alle und man war immmer gern gesehen. Für Leute, die schon mehr Erfahrung haben gerade auch im OP, ist es u.U. nicht ganz so interessant, weil sie vermutlich vieles schon kennen.

Bewerbung

Erst telefonisch übers Sekretariat der Anästhesie, das weiterverbunden hat mit dem leitenden Oberarzt. Anschließend noch eine kurze E-Mail an die Geschäftsführung und schließlich kam eine Bestätigungs-E-Mail vom Chefarzt. War aber sehr unkompliziert. Ich habe mich ein halbes Jahr vorher beworben, aber es geht wahrscheinlich auch kurzfristiger.

Verfasser

Heimatuni

LMU München

Email

Nicht angegeben