Asklepios Klinik Altona

2.13 Verfasst am 06.04.2010

Krankenhaus

Asklepios Klinik Altona

Stadt

Hamburg Deutschland

Fachrichtung

Hämatologie/Onkologie

Station

7B

Einsatzbereiche

Station

Dauer

2 Wochen

Zeitraum

3/2010 bis 3/2010

Team / Station

3

Schwestern

3

Famulanten-Ansehen

2

Klinik insgesamt

2

Unterricht

3

Betreuung

2

Freizeit

1

Station

2

Insgesamt

2

Inhalte & Unterricht

Unterricht

3 x / Woche

Inhalte

Bildgebung
Fallbesprechung
EKG
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung

Tätigkeiten

Braunülen legen
Blut abnehmen
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
Patienten untersuchen
EKGs
Botengänge (Nichtärztl.)
Patienten aufnehmen

Dienstbeginn

Nach 8:00 Uhr

Dienstende

16:00 bis 17:00 Uhr

Sonstiges

Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich

Texte

Kommentar

Die Atmosphäre auf der Station wirkte insgesamt etwas chaotisch und hektisch. Das Team war allerdings fast immer sehr nett und den Famulanten und PJlern gegenüber sehr aufgeschlossen.

Die Tätigkeiten auf der Onko belaufen sich morgens erst mal auf Blutabnahmen bis zum Umfallen. Oben drauf sind dann gerne noch ein paar Venenkanülen zu legen. Insgesamt kann man wohl sagen: Wer es bei diesen Venen schafft, dürfte auf anderen Stationen kaum mit größeren Problemen zu rechnen haben.
An praktischen Maßnahmen abseits von Untersuchung und Anamnese konnte man noch Aszites punktieren, Drainagen ziehen und Portnadeln legen (Port "anstechen"), wenn man Glück hat wohl auch mal Knochenmark punktieren. Die Aufgaben wurden zwischen mir und der PJlerin quasi per Los verteilt, es ist also nicht so, dass man als Famulus hinter den erfahreneren Studenten zurückstecken musste.

Vor dem Mittagessen fand immer eine Besprechung der gesamten Häma/Onko statt und anschließend noch eine Röntgenbesprechung (Tumorstaging, etc.). Für das gemeinsame Mittagessen selbst nehmen sich die Stationsärzte meist einfach die Zeit, was mir sehr positiv aufgefallen ist.
Jeden Montag ist Tumorkonferenz in der ausgewählte Fälle im Beisein von Chirurgen und Radiologen besprochen werden.

Der Chefarzt ist sehr freundlich aber bestimmt, erklärt gerne und ist fast jeden Tag auf Station (ziemlich überarbeitet der Mann). In Sachen Empathie und palliativer Versorgung gibt es hier einiges zu lernen!
Auch an Krankheitsbildern bietet sich hier eine ganze Palette, bedingt durch die große Varianz der verschiedenen Tumor- und Co-Erkrankungen. Die psychische Komponente spielt hier eine noch größere Rolle als in vielen anderen Fachbereichen.

Etwas schade war, dass der Studentenunterricht häufiger mal ausgefallen ist, besonders der EKG-Kurs (fand in vier Wochen nur einmal statt).

Feierabend war meist pünktlich, ggf. war es auch kein Problem sich früher abzumelden.

Bewerbung

Die Bewerbung verlief unkompliziert und kurzfristig 4 Wochen vorher per E-Mail an Frau Ahmadi vom Studentensekretariat/Bibliothek.
Allerdings will Asklepios eine ganze Reihe Blutuntersuchungen von einem haben, die man vorher beim Hausarzt vornehmen lassen muss.

Verfasser

Heimatuni

Lübeck

Email

Nicht angegeben