Famulatur-Bericht

"Universitaetsklinikum Wuerzburg"

Verfasst am 14.08.2008

Note

1.80

  • Stimmung Station

    1

  • Kontakt zur Pflege

    2

  • Ansehen

    1

  • Stimmung Klinik

    2

  • Unterricht

    3

  • Betreuung

    2

  • Freizeit

    5

  • Lehre auf Station

    2

  • Insgesamt

    1

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    Kein Unterricht

  • Inhalte

    Patientenvorstellung
    Bildgebung

  • Tätigkeiten

    Briefe schreiben
    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
    Patienten untersuchen
    Notaufnahme
    Mitoperieren
    Punktionen
    Poliklinik
    Untersuchungen anmelden
    Eigene Patienten betreuen
    Patienten aufnehmen
    Chirurgische Wundversorgung

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    nach 18:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

Texte

  • Kommentar

    Anstrengend, fordernd, und unglaublich lehrreich - das sind die Worte, die meine zweiwöchige Famulatur in der HNO der Unikinik Würzburg wohl am treffendsten beschreiben. Aber der Reihe nach:

    Die Vorteile:

    + Wer Eigeninitiative zeigt, darf (fast) alles alleine machen: Am 1. Tag wurden mir die HNO-Spiegeluntersuchungen gezeigt, danach durfte ich in der Poliklinik eigene Patienten aufnehmen und sie anschliessend einem Assistenten bzw. OA vorstellen. Wenn es dabei mehr als die Untersuchungen zu machen gab (Abszess spülen, Tonsillarabszess spalten, Fäden ziehen, Nasen eingipsen, Cerumen oder anderes Zeugs aus Ohren fischen..) so durfte ich das meistens selbstständig (unter Aufsicht) erledigen.

    + Nach ein paar Tagen (und genügend Trial und Error Versuchen) ist man einigermassen fit was das SAP Computerprogramm betrifft, sodass man auch das weitere Procedere bei Patienten, die Termine für CTs, PETs, stationäre Aufnahmen und OPs bekommen alleine regeln kann. Ich habe es nicht bereut, anfangs immer wieder nachzufragen, wie das funktioniert, denn so konnte ich zum Schluss Patienten völlig selbstständig betreuen (auch in der Nachsorge) und es schadet meiner Meinung nach nicht, sich früh genug mit dem Organisatorischen vertraut zu machen.

    + Man darf und soll Patienten, die man selbst aufgenommen hat oder betreut in der Tumorkonferenz oder der Röntgenbesprechung vorstellen

    + Im OP ist man eigentlich immer 1. Assistenz und darf fast immer zum Schluss nähen. Juhu! Ausserdem ist die Atmosphäre sehr entspannt. :)

    + Die Uniklinik zeigt einiges an interessanten Fällen und OPs. Für HNO Freaks ein Paradies: Cochlea Implantationen und Lappenplastiken zu Hauf, Kolibripatienten mit Sjögren-Syndrom oder SLE und natürlich die ganze Latte der Diagnostik. Sehr spanned!

    + Ein tolles, sehr familiäres Team, das mich sehr freundlich aufgenommen hat. Als Famulus wird man auch immer mal wieder zum Mittagessen eingeladen (allerdings kommt man fast nie dazu.. siehe Nachteile.)

    Die Nachteile:

    - Was einerseits ein Vorteil ist, kann auch schnell zum Nachteil werden: Bedingt durch den Personalmangel und die Urlaubszeit durfte ich zwar richtig viel machen, bekam aber auch nicht so viel erklärt. Auf Nachfrage hat man mir selbstverständlich immer weitergeholfen, aber ausführliche Anleitung, Patientenbesprechungen oder Bedside-Teaching gab es nicht.

    - Freizeit.. davon habe ich nicht so viel gehabt: Meistens habe ich gegen 18 Uhr, oft auch erst um 18:30 die Klinik verlassen. Mit etwas Glück kann man sich 15min Mittagspause gönnen, manchmal war nicht mal das drin. Wer früher gehen will, kann das bestimmt auch - aber die Assistenten freuen sich, wenn man noch Konsile macht und in den Computer eingibt. Abends kommen meist auch noch ein paar Notfälle in die Ambulanz und dann ist auch mehr Zeit für Erklärungen.

    Fazit:
    Eine aufregende und spannende Famulatur, in der ich viel gelernt habe und sehr nette Kollegen kennenlernen durfte!

  • Bewerbung

    Telefonisch bzw. per email an das Sekretariat von Prof. Hagen.

Verfasser

  • Heimatuni

    Heidelberg - Fakultaet Heidelberg

  • Email

    Nicht angegeben